Rückblick: Zenner auf der E-world 2026
Veröffentlicht: 17. Feb. 2026Vom 10. bis 12. Februar 2026 trat die Zenner International GmbH & Co. KG auf der E-world energy & water 2026 in Essen mit einem klaren Fokus auf den Smart Water Rollout. Smarte Technologien und vernetzte Infrastrukturen standen ebenso im Mittelpunkt des Messeauftritts, mit einem besonderen Blick auf Herausforderungen wie Wasserverluste und Netzstabilität.
Städte, Gemeinden und Versorgungsunternehmen sehen sich heute komplexen Anforderungen gegenüber: extreme Wetterereignisse, Ressourcenknappheit und zunehmende Urbanisierung machen effizientes Wassermanagement immer dringlicher. Digitalisierung gilt hier als Schlüsselfaktor, um Versorgungssysteme widerstandsfähig zu machen. Die E-world 2026 bot auch dieses Jahr wieder eine Plattform, um unsere Lösungsansätze für diese Herausforderungen zu präsentieren und zu diskutieren.
Smart Water Rollout im Fokus
Der Smart Water Rollout rückte deutlich ins Blickfeld. Wir verstehen ihn als einen Prozess, der weit über die Verbrauchserfassung hinausgeht. Zenner hat auf der E-world gezeigt, dass digitale Zähler und LoRaWAN nicht nur Daten liefern, sondern auch die Basis für eine nachhaltige Wasserwirtschaft bilden. Perspektivisch kann so auch die gesamte digitale Infrastruktur in der Stadt aufgebaut werden.
Ein zentrales Thema ist in diesem Kontext für die Wasserinfrastruktur die frühzeitige Identifikation von Leckagen. Die präzise Erfassung von Leckagen ist aktuell ein zentrales Thema für den Aufbau resilienter Infrastrukturen. Auf der E-world wurde auch die Partnerlösung von Zenner und der FAST GmbH vorgestellt. Durch die Integration mobiler Akustik-Logger der Firma FAST in die IoT-Plattform B.One element iot von Zenner entsteht ein modulares Gesamtsystem zur Zustandsüberwachung, sowie ein weiterer Baustein zur konkreten Lokalisierung der Leckagen im Leitungsnetz.



LoRaWAN als Grundlage resilienter Städte
Ein wesentlicher Bestandteil ist zudem die Rolle von LoRaWAN als verlässliche Funktechnologie:
„Die Digitalisierung der Versorger ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern das Fundament für echte Resilienz smarter Städte. IoT mit LoRaWAN wird zunehmend zum unverzichtbaren Fundament für Smart Cities“, betont Jan-Philipp Exner, Smart City Experte bei Zenner International.
Ein besonderes Highlight an unserem Stand war der Besuch von Experten der LoRa Alliance sowie Mitglieder der Interessengruppe „Simplified Smart Metering“. Im Fokus der Gespräche stand das enorme Potenzial von LoRaWAN für die verschiedenen Metering-Sparten. Gemeinsam haben wir diskutiert, wie die Technologie nicht nur Prozesse vereinfacht, sondern die Digitalisierung über alle Sparten belastbar und vor allem auch finanziell nachhaltig machen kann.
Zenner betreibt heute eines der größten LoRaWAN-Netze weltweit, mit über 10 Millionen Sensoren. Diese Infrastruktur bildet die Basis für viele IoT-Anwendungen – nicht nur in der Wasserwirtschaft, sondern auch darüber hinaus für zahlreiche Smart-City-Anwendungen.
Exner ergänzt: „Resiliente Smart Cities entstehen nicht allein durch Technologie. Entscheidend sind durchdachte Betriebskonzepte, die sicherstellen, dass kritische Infrastrukturen auch in Krisenzeiten stabil funktionieren.“

Die E-world 2026 machte klar: Der Smart Water Rollout ist ein Schlüsselthema für die Wasserwirtschaft und ein Motor für die Digitalisierung kommunaler Infrastrukturen. Digitale Lösungen, die Nutzung von LoRaWAN als technologische Basis und konkrete Betriebskonzepte stehen dabei im Zentrum der Diskussion.


