ZENNER stellt Hauswasserzähler-Portfolio vollständig auf bleifreie Werkstoffe um

Neue europaweite Richtlinien für Materialien mit Trinkwasserkontakt machen bleifreie Werkstoffe zunehmend relevant. ZENNER International GmbH & Co. KG hat sein Hauswasserzähler-Portfolio bereits auf bleifreie Werkstoffe umgestellt.

EU-Trinkwasserrichtlinie: Was sich für Wasserzähler ändert

Bislang waren die Vorschriften in Europa für Materialien im Kontakt mit Trinkwasser unterschiedlich geregelt. Mit der EU-Trinkwasserrichtlinie (EU) 2020/2184 gelten neue einheitliche hygienische Anforderungen für Materialien und Produkte. Dazu zählen auch Wasserzähler. Die Vorgaben sollen sicherstellen, dass verwendete Materialien die Trinkwasserqualität nicht beeinträchtigen und keine bedenklichen Stoffe wie Blei in relevanten Mengen abgeben. Ab 2028 gilt europaweit ein neuer Bleigrenzwert von 5 Mikrogramm pro Liter (5 μg/l). Für Hersteller von Wasserzählern bedeutet das, die eingesetzten Werkstoffe an den neuen Anforderungen auszurichten.

ZENNER hat vorausschauend reagiert und das eigene Hauswasserzähler-Portfolio bereits jetzt auf bleifreie Werkstoffe umgestellt. Damit schafft das Unternehmen Orientierung und Planungssicherheit für Wasserversorger und Stadtwerke.

„Wir verbinden trinkwasserkonforme Werkstoffe mit hochwertiger Messtechnik und zukunftsfähigen Möglichkeiten zur digitalen Fernauslesung“, erklärt René Claussen, Geschäftsbereichsleiter Messsysteme, IoT und Digitale Lösungen bei ZENNER.

ZENNER: Ihre Strategie. Unsere Lösungen.

Seit 1904 produziert ZENNER Wasserzähler und gehört heute zu den internationalen Marktführern. Seit mehr als zehn Jahren kombinieren wir Messtechnik mit leistungsfähigen Funktechnologien wie LoRaWAN® und Wireless M-Bus und bieten heute ein Portfolio, mit dem Wasserversorger zahlreiche Prozesse in der Wasserwirtschaft digitalisieren können.

Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Produktion von Messtechnik verbindet ZENNER klassische Technologien mit den Möglichkeiten der Digitalisierung. Ob mechanische Wasserzähler, wie der neue MNKD-M (verfügbar ab Januar 2027) oder moderne Ultraschall-Wasserzähler, wie der IUWS B.One: Beide Technologien bieten spezifische Vorteile und lassen sich auf unterschiedliche Anforderungen abstimmen. Mechanische Wasserzähler sind dabei keine Technologie von gestern. Sie sind Basis einer modernen Messinfrastruktur und lassen sich modular um digitale Funktionen erweitern.

Dieser Ansatz spiegelt sich in unserem Leitgedanken „Ihre Strategie. Unsere Lösungen“ wider: ZENNER unterstützt Wasserversorger dabei, genau die Messtechnik zu wählen, die am besten zu ihren individuellen Anforderungen passt. Dabei geht es nicht um die grundsätzliche Entscheidung zwischen Mechanik und Ultraschall, sondern um die Frage, welche Technologie im jeweiligen Einsatzbereich die passende Lösung bietet.

„Für uns gibt es nicht nur einen technologischen Weg. Entscheidend ist, dass die Lösung zum konkreten Anwendungsfall und zur langfristigen Strategie des Kunden passt“, so Claussen. „Mit dem MNKD-M und dem IUWS B.One bieten wir sowohl eine bewährte mechanische als auch eine moderne ultraschallbasierte Lösung, jeweils trinkwasserkonform und digital anschlussfähig.“

Autor

Stefanie SchröderManagerin Corporate CommunicationsKontaktieren

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