Wie smarte Lösungen von ZENNER Städte resilienter machen

Ob Klimaschutz, Energieversorgung, Extremwetter-Ereignisse oder Cyberangriffe – Städte und Gemeinden stehen heute einer Vielzahl komplexer Herausforderungen gegenüber. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, auf schwierige oder unvorhergesehene Situationen nicht nur zu reagieren, sondern sich aktiv darauf vorzubereiten. Einfach ausgedrückt: Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit auf vielen Ebenen.

Digitalisierung als Rückgrat urbaner Widerstandsfähigkeit

Mit dem Thema Resilienz rückt die Digitalisierung noch stärker in den Fokus der Smart City.

Im Zentrum smarter Resilienz steht die intelligente Nutzung von Daten, die über Sensoren, Plattformen und IoT-Netzwerke wie LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) zugänglich und nutzbar gemacht werden. LoRaWAN ermöglicht eine flächendeckende, kostengünstige Vernetzung von Messgeräten und Sensoren, um kritische Infrastrukturen wie Wärmenetze oder Trinkwassersysteme zu überwachen. Auch Pegelstände von Gewässern, die Luftqualität oder der Energieverbrauch können gemessen werden. So genannte Feedback-Loops (Rückkopplungsschleifen) helfen dabei, frühzeitig auf Störungen zu reagieren und im Bedarfsfall Anpassungen automatisch einzuleiten.

Mittels LoRaWAN werden die Daten in Echtzeit an eine zentrale Plattform wie B.One element suite von Zenner gesendet und auf einem Dashboard dargestellt. Dort stehen sie für verschiedene Anwendungsfälle zur Verfügung. Zum Beispiel zur Erkennung von Leckagen im Wassernetz, zur Früherkennung von Hochwasser oder zur Optimierung der Energieeffizienz von Gebäuden.

Beispiel: Resilienz in der Wasserwirtschaft

Dürresommer, trockene Böden, leere Speicher: Der Klimawandel trifft die Wasserwirtschaft mit voller Wucht. Hinzu kommen Extremwetter- und Hochwasserereignisse.

Die Digitalisierung kann hier durch smarte und effiziente Wasserinfrastrukturen zur Resilienz beitragen. Dazu gehört digitale Messtechnik ebenso wie robuste Leitungsnetze, ein wirksamer Gewässerschutz und der Hochwasserschutz.

Ein anschauliches Beispiel für den Einsatz digitaler und nachhaltiger Überwachungssysteme ist die Leckageerkennung in Wassernetzen. Mit Hilfe von smarten Sensoren werden Verluste im Versorgungsnetz erkannt. Die Sensoren senden ihre Daten drahtlos an eine zentrale Plattform – regelmäßig in definierten Abständen oder in Echtzeit, je nach Bedarf. So lassen sich Leckagen nicht nur schnell identifizieren, sondern auch punktgenau lokalisieren.

Digitalisierung für Klimaresilienz und Nachhaltigkeit

Digitale Technologien ermöglichen es Städten auch, klimarelevante Daten zu sammeln, auszuwerten und auf dieser Grundlage fundierte Entscheidungen zu treffen:

  • Digitale Zwillinge urbaner Räume helfen, klimatische Veränderungen zu simulieren.
  • LoRaWAN-gestützte Frühwarnsysteme erkennen Hochwasser-Ereignisse frühzeitig.
  • Smart-Metering-Systeme oder smarte Themostate ermöglichen die Echtzeitkontrolle und Optimierung des Energieverbrauchs in öffentlichen Gebäuden.
  • Die Leckageerkennung senkt den Wasserverlust im Netz und schützt wertvolle Ressourcen.

Resilienz entsteht durch digitale Souveränität

Die Städte der Zukunft werden nur dann widerstandsfähig sein, wenn sie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen denken. Technologien wie LoRaWAN ermöglichen nicht nur die Erfassung von Echtzeitdaten und den Aufbau intelligenter Infrastrukturen, sondern tragen auch zum schonenden Umgang mit Ressourcen und zur Krisenvermeidung bei. Entscheidend ist, dass Städte nicht nur isolierte Lösungen umsetzen, sondern eine digitale Gesamtstrategie verfolgen, die langfristig auf Resilienz und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

Treffen Sie uns bei der Smart Country Convention vom 13. Bis 15.10. 2026 in Berlin!

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