Nachbericht: Das war die The Things Conference 2026 in Amsterdam

Fast ein Jahrzehnt IoT und LoRaWAN – wie geht es weiter?

Die The Things Conference (TTC) bringt jedes Jahr die internationale LoRaWAN-Community in Amsterdam zusammen. Dort werden Erfahrungen ausgetauscht, aktuelle Entwicklungen diskutiert und ein Blick auf die Zukunft vernetzter Technologien geworfen.

Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie sehr sich die IoT-Landschaft in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Themen die nächste Phase prägen werden und welche Möglichkeiten sich daraus für die Praxis ergeben.

In diesem Jahr waren wir von ZENNER vor Ort und haben auch in einem Vortrag auf unsere eigene Geschichte mit LoRaWAN und die Entwicklung des Funkstandards über die vergangenen zehn Jahre zurückgeblickt.

Persönlich nehme ich von den zwei Tagen bei der TTC vor allem diese drei Dinge mit:

Impression vom Vortrag von ZENNER auf der TTC in Amsterdam

1. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen

Der IoT-Markt und mit ihm LoRaWAN wachsen kontinuierlich und erreichen immer größere Dimensionen. Vielleicht nicht ganz so dynamisch, wie viele von uns einst gehofft hatten, aber die Entwicklung wird zunehmend greifbar. Wir zeigen mit unserem LoRaWAN-Netz, dass IoT-Implementierungen eine Größenordnung von mehreren Millionen Geräten erreichen können. Das ist ein bedeutender Meilenstein für ein Ökosystem, das einmal unter ganz anderen Voraussetzungen begonnen hat.

2. Viele Wege führen von A nach B

Es gibt ausgefallene Dinge, wie IoT-Brillen, Roboter, Edge-KI-Lösungen und vieles mehr. Was für die Skalierung (zumindest aktuell) jedoch entscheidend ist: Keine Funktechnologie eignet sich für jeden Anwendungsfall gleichermaßen. LoRaWAN beweist zunehmend seinen Wert als Teil der IoT-Basisinfrastruktur. Insbesondere dank eines Ökosystems, das sich über mehr als zehn Jahre hinweg weiterentwickelt, etabliert und praktische Erfahrung gesammelt hat.

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3. Die Transformation ist nicht nur technologischer Natur

Der Vortrag meines Kollegen Boris Stöckermann über die Geschichte von ZENNER hat mich daran wieder deutlich erinnert: Die Entwicklung von einem traditionellen Wasserzählerhersteller zu einem Anbieter modularer digitaler Infrastrukturen ist bemerkenswert. IoT und LoRaWAN bilden dabei für uns eine wichtige Grundlage.

Für mich ist das vielleicht die interessanteste Erkenntnis: Der wahre Wert von IoT liegt nicht allein in der Technologie. Er liegt darin, wie sich ganze Ökosysteme, Unternehmen und Infrastrukturen dadurch verändern.

Und nach der TTC bin ich noch überzeugter davon, dass es im nächsten Kapitel von IoT und LoRaWAN vor allem darum gehen wird, das weiter zu skalieren, was bereits aufgebaut wurde.

Impression ZENNER auf der TTC 2026 vor einer Produktwand
ZENNER Mitarbeiter mit einem Roboter auf der TTC 2026

Autor

Foto Dr. Jan-Philipp Exner
Dr. Jan-Philipp ExnerSenior Projektingenieur Smart CitiesKontaktieren

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