Nachbericht: ZENNER auf der Smart Country Convention (SCCON) 2026
Vom 13. bis 15. Oktober fand in Berlin die Smart Country Convention (SCCON) statt. Mehr als 30.000 Besucher waren in diesem Jahr beim Branchenevent für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors vor Ort. Auch ZENNER International GmbH & Co. KG war wieder dabei und zeigte anhand praxisnaher Anwendungsbeispiele, wie digitale Infrastrukturen zur Entwicklung resilienter Städte beitragen können. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts war das Thema Smart Water.
Was bleibt von drei Messetagen? Für Jan-Philipp Exner, Smart-City-Experte bei ZENNER, vor allem eine klare Erkenntnis: Smart City wird erwachsener und verliert keineswegs an Bedeutung. Vielmehr rückt in den Fokus, wie digitale Infrastrukturen langfristig betrieben und weiterentwickelt werden können.
„Neben den aktuellen Trendthemen beschäftigt uns vor allem eine ganz praktische Frage: Wie schaffen wir es, aus geförderten Modellprojekten einen dauerhaft funktionierenden Betrieb digitaler Infrastrukturen zu machen“, beschreibt Exner eine der zentralen Fragen, die ihn auf der SCCON beschäftigt haben.
Am ZENNER-Stand wurde diese Frage intensiv diskutiert. Neben dem Smart Water Rollout und dem Zusammenspiel von IoT und Wasser ging es auch um Smart-City-Anwendungsfälle. Dazu zählen beispielsweise die intelligente Straßenbeleuchtung (Smart Lighting), die Rohrnetzüberwachung und die Messung der Bodenfeuchte.
Die Beispiele zeigen, wie sich eine digitale Infrastruktur für unterschiedliche Aufgaben einsetzen und schrittweise erweitern lässt. LoRaWAN ermöglicht dabei die energieeffiziente Übertragung von Daten verschiedenster Sensoren und Geräte.
Smart Citys sind eine Gemeinschaftsaufgabe
Ein persönliches Highlight für uns war der gemeinsame Vortrag von Jan-Philipp Exner und Thorsten Schmidthuis von der Stadt Gütersloh zum Betrieb digitaler Smart City Infrastrukturen und zum Zusammenspiel von IoT und Urban Data Plattformen (UDP). Im Mittelpunkt stand die Frage, wie technische Lösungen über einzelne Projekte hinaus langfristig funktionieren können.
„Für mich ist klar: Smart Cities sind eine Gemeinschaftsaufgabe von Kommunen und Versorgern“, fasst Exner zusammen.
Damit digitale Anwendungen dauerhaft funktionieren, müssen technische Infrastruktur, Betrieb und Finanzierung zusammengedacht werden. Gemeinsam können beide Akteure sie dazu beitragen, digitale Anwendungen aus der Projektphase in den Alltag zu überführen.


Was von der SCCON 2026 bleibt
Natürlich durfte auch die Saarland-Connection auf der SCCON nicht fehlen. Der Austausch mit Akteuren aus der Region hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig die Digitalisierung auch bei uns im Saarland vorangetrieben wird.
Die Gespräche in Berlin haben verdeutlicht: Digitale Daseinsvorsorge wird immer wichtiger. Bei der Digitalisierung von Städten und Kommunen geht es längst nicht mehr nur darum, einzelne Pilotprojekte umzusetzen. Entscheidend ist jetzt, langfristige und tragfähige Infrastrukturen zu schaffen, mit nachhaltiger Finanzierung und passenden Betriebsmodellen.
Wir nehmen viele Impulse und spannende Gespräche aus Berlin mit und freuen uns auf den weiteren Austausch. Bis zur SCCON 2027!