Gemeinsam mit Zenner hat die Stadt Lünen eine Lösung zur smarten Heizkörperthermostatsteuerung im Rathaus realisiert. Bereits nach kurzer Zeit konnten Einsparungspotenziale festgestellt werden.
Was sind die aktuellen Herausforderungen im Gebäudesektor?
Eine Auswertung der Deutsche Energie-Agentur (dena) zeigt, dass etwa 35 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs auf Gebäude entfallen. Steigende Energiepreise und die Notwendigkeit, den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor deutlich zu reduzieren, rücken die Energieeffizienz von Gebäuden immer stärker in den Mittelpunkt.
Smarte Heizkörperthermostate, die über das Internet der Dinge (kurz: IoT), die Raumtemperatur automatisch regeln, unterstützen dabei und können Energieverluste reduzieren. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel der Stadt Lünen, die gemeinsam mit Zenner auf die smarte Heizkörperthermostatsteuerung mit B.One BuildingLink gesetzt hat.

Intelligente Steuerung von Heizkörpern mit LoRaWAN
B.One BuildingLink ist eine IoT-Lösung zur intelligenten Steuerung von Heizkörperthermostaten über LoRaWAN. Sie ermöglicht eine zentrale, bedarfsgerechte Regelung von Raumtemperaturen auf Raum-, Etagen- oder Gebäudeebene und trägt so zur Senkung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen bei.
„B.One BuildingLink hilft dabei, CO2-Emissionen einzusparen und sorgt für volle Transparenz sowie Kontrolle über das Heizverhalten und über alle Liegenschaften. Das ermöglicht ein zielgerichtetes Heizen“,
erklärt René Claussen, Geschäftsbereichsleiter Messsysteme, IoT und Digitale Lösungen bei Zenner.
Die IoT-Lösung ist ideal geeignet, um über LoRaWAN-Netze das Heizen in öffentlichen Gebäuden, Schulen oder Bürogebäuden effizient zu steuern.
Smarte Heizkörpersteuerung im Rathaus Lünen
Die Stadt Lünen beschäftigt sich seit 2024 intensiv mit dem Thema Smart City. Mit der eigenen Smart City-Strategie verfolgt sie das Ziel, die Lebensqualität zu steigern und legt dabei besonders Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die Einführung einer smarten Thermostatsteuerung im Rathaus markiert dabei einen wichtigen Schritt für den Ausbau der urbanen Infrastrukturen.
Insgesamt sind 250 smarte Heizkörperthermostate und acht Gateways im Gebäude verbaut. Die Daten der Thermostate werden gesammelt und in B.One BuildingLink visualisiert. Über Dashboards lassen sich Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit jederzeit überwachen und die Thermostate zentral steuern.
VICKI LoRaWAN® HeizkörperthermostatVICKI LoRaWAN® Heizkörperthermostat
Vicki ist ein intelligenter nachrüstbarer Heizkörperthermostat mit LoRaWAN®-Funkschnittstelle, der die Temperaturregelung und -überwachung aus der Ferne auf sehr einfacher …


Eine Ist- und Soll-Überwachung zeigt der Stadt Abweichungen in Echtzeit und macht Optimierungspotenziale sichtbar. Mit nur einem Klick kann die Raumtemperatur im gesamten Gebäude geregelt werden. Die Verantwortlichen erhalten zudem eine Übersicht über alle Liegenschaften, haben wichtige KPI im Blick, sehen alle eingesetzten Geräte und profitieren von Funktionen zur vorausschauenden Wartung.
„Die Implementierung smarter Thermostate über LoRaWAN mit Zenner hat gezeigt, wie Bestandsgebäude durch nachrüstbare IoT-Lösungen signifikant effizienter betrieben werden können. In der Heizperiode konnten wir den Verbrauch in einigen Einrichtungen um bis zu 30 % reduzieren. Das System ist für uns ein wichtiges Element im Rahmen unseres Smart-City-Konzepts für urbane Infrastrukturen und trägt aktiv dazu bei, unsere Stadt nachhaltig und zukunftsgerichtet auszurichten“,
berichtet Gregor Spanke, Smart-City-Koordinator der Stadt Lünen.
Die Stadt Lünen zeigt, dass sich mit smarten Heizkörperthermostaten und B.One BuildingLink erhebliche Einsparpotenziale erschließen lassen. Durch die zentrale Steuerung über LoRaWAN können Heizkosten gesenkt und der Gebäudebetrieb optimiert werden. Zudem reduziert die Lösung den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
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Das Projekt der Stadt Lünen zahlt auf folgende UN-Ziele ein:



